Mediävistik.Basel

Herzlich willkommen bei der Mediävistik Basel

Mediävistik Basel ist der informelle Zusammenschluss von Angehörigen der Universität Basel, die sich mit dem Mittelalter auseinandersetzten. Diese Kooperation tätiger Mediävistinnen und Mediävisten existiert seit 2010 in Basel. Damit wurde eine Kommunikations- und Koordinationsplattform für Vortragsveranstaltungen, internationale Fachkonferenzen und Workshops sowie für die Vorbereitung und Durchführung interdisziplinärer Forschungsprojekte gegründet. Ziel des interdisziplinären und transfakultären Verbundes ist es, die Forschung enger zu vernetzten und gemeinsame Angebote für Studierende auf der MA-Stufe und Doktorierende bereitzustellen. Dazu gehören Ringvorlesungen und –seminare sowie die Durchführung von Forschungs- und Publikationsprojekten. Im Rahmen von EUCOR findet eine wissenschaftliche Vernetzung mit den Fachbereichen Mediävistik Strasbourg und Mediävistik Freiburg statt. Zugleich sollen mediävistische Wissens- und Forschungsbereiche auch einer interessierten Öffentlichkeit bekannt gemacht und dadurch die Visibilität der Basler Mediävistik gesteigert werden.

Beteiligte Fächer sind:
Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Latinistik, Hispanistik, Musikwissenschaft, Nordistik, Philosophie, Religionswissenschaft und Theologie. 



Veranstaltungen und Neuigkeiten

Überschrift: Colonialism in the North Atlantic History, Memory, Negotiations; Abbildung einer Karte
Tagung des Seminars der Nordistik

Colonialiasm in the North Atlantic

Am 21. und 22. April 2026 organisiert das Seminar für Nordistik der Universität Basel in Kooperation mit Prof. Cordelia Heß von der Aarhus Universitet und dem Forum Basiliense die Tagung «Colonialism in the North Atlantic. History, Memory, Negotiations». Wie selten zuvor stehen Fragen zur Identität und (politischen) Zugehörigkeit bzw. Unabhängigkeit von Ländern, Regionen und indigenen Bevölkerungsgruppen im nordatlantischen Raum auf der globalen politischen Agenda. Als überregionale Kontaktzone war der Nordatlantik jedoch bereits seit dem Mittelalter ein immer wieder kontestierter Raum, der wiederholt in Siedlungs- und Missionsbewegungen entdeckt, «geclaimt» und verschiedenen politischen Entitäten zugeordnet wurde. Diese historischen Verschiebungen und wechselnden Kontaktkonstellationen zwischen Konflikt und Kooperation fanden und finden über die Jahrhunderte hinweg ihren Niederschlag in ganz unterschiedlichen Medien, Gattungen und Kunstformen und wurden und werden im Rahmen von Nation- und Regionbuilding und (post-)kolonialen Debatten aufgegriffen. Den Prozessen dieser Aushandlungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart möchten wir im Rahmen dieser internationalen Tagung gemeinsam mit Kulturschaffenden, Kolleg:innen und Nachwuchsforschenden verschiedener Disziplinen nachgehen. Teil des Programms wird auch ein studentischer Science Slam mit Beiträgen von Studierenden verschiedener Schweizer Universitäten sein.
Weitere Informationen zur Tagung finden sich im angehängten Programm.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Um Anmeldung wird gebeten unter nordistikschweiz-dslw@unibas.ch.

Symbolbild, zvg
Wissenschaft und historischer Roman

Autorenabend mit Rafael Wagner

Rafael Wagner war ab 2014 Assistent an unserer Professur und wurde 2019 mit seiner Arbeit Schwertträger und Gotteskrieger über den Bodenseeraum im 10. Jahrhundert promoviert. Nun arbeitet er als Redaktor am HLS und hat das Thema seiner Dissertation in drei historischen Romanen behandelt. Er wird mit uns am 05. März um 18 Uhr (Seminarraum 1, Departement Geschichte) übers historische Schreiben sprechen. Alle sind willkommen!

Basler Münster
Jahrestreffen 2026

Treffen der Mediävistischen Zentren in Basel

Am 29. Januar 2026 findet das jährliche Treffen der Mediävistischen Zentren der Schweiz in Basel statt.
Wir freuen uns darauf, Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Schweiz im Deutschen Seminar begrüssen zu dürfen.


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